Hildegardmedizin

Ausbildung in der Hildegardmedizin

Ausbildung Hildegard Medizin Ausbildung in der Hildegard Heilkunde

Hildegard von Bingen hat aus dem Hochmittelalter ein in sich stimmiges Medizin-konzept hinterlassen, welches in der Anwendung der modernen Naturheil-kunde immer noch als neu gilt.

Sie verfasste differenzierte Angaben zur Physiologie und Pathophysiologie, Anweisungen zur Diätetik und den Ausleitungsmethoden, ungefähr 2000 Rezepturen, größtenteils auch im phytotherapeutischen Bereich, sowie eine eigene Psycho- und Informationstherapie mit Edelsteinen.

In dieser Ausbildung soll die Vielfalt der umfangreichen Hildegard Medizin theoretisch und praktisch erlernt werden. Ein zusätzlicher Schwerpunkt wird auf die Ausleitungsverfahren und den Aderlass gelegt, von dem sie schreibt, dass es sich hierbei um „die stärkste und durchgreifendste Umstimmung“ handelt.


 

Sequenz A

1. Tag - 04. März 2010

Hildegard Vita, Philosophie Grundlagen der Hildegard Medizin Umweltmedizin

Beschrieben werden Hildegards Leben und die markanten Stellen, an denen sie wirkte. Ihre philosophisch-religiösen Darstellungen geben Hinweise auf die Einbettung des Menschen in die Ganzheit, Mikro- und Makrokosmos sowie eine Elementetheorie. In Hinblick auf das Zusammenspiel der Elemente sind umweltmedizinische Zusammenhänge erkennbar.

Krebsprophylaxe und Therapie

Hildegard beschrieb viele Mittel zur Vorbeugung und Heilung von Krebserkrankungen, angefangen von der Diätetik und Psychosomatik, bis hin zum bekannten Wasserlinsenelixier.


2. Tag - 05. März 2010

Humoralpathologie

Das alte medizinische Wissen gründete auf der sogenannten Humoralpathologie. Demnach gibt es vier Humores: cholerisch, phlegmatisch, sanguinisch und melancholisch. Sie stehen in direkter Beziehung zu den vier Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde. Kraft der ihnen innewohnenden planetarischen Eigenschaften Wärme, Kälte, Feuchtigkeit oder Trockenheit, kompensieren Kräuter etwaige Störungen im Verhältnis der Körpersäfte. Ein Wissen, das in den Werken von Hildegard von Bingen bereits berücksichtigt wurde und natürlich Parallelen zur TCM aufweist.

Die differenzierte Diätetik der Hildegard von Bingen
Das Fasten nach Hildegard von Bingen

Hildegard von Bingen sieht die größte gesundheitszerstörende Kraft in einem Überhandnehmen von schlechten Säften, die durch übermäßiges Essen, Küchengifte, Umweltgifte, Kummer, Stress, Ärger u.a. im Körper entstehen. So gilt es auch bei der Ernährung darauf zu achten, Körpergifte erst gar nicht entstehen zu lassen oder durch bestimmte Nahrungsmittel zu minimieren. Das Fasten ist nach Hildegard eine einfache Methode, um den Körper von seinen Gift- und Schlackenstoffen zu befreien. Sie empfiehlt es z. B. als psychotherapeutisches Universalmittel für 29 von 35 seelischen Krankheiten.

 

3. Tag - 06. März 2010

Die Phytotherapie der Hildegard von Bingen

In ihren Medizinwerken „Physica“ und „Causae et Curae“ hat Hildegard von Bingen über 2000 Rezepturen hinterlassen. Hier legt sie besonderen Wert auf die Herstellungsvorgänge.(Fenchel). Eine Reihe dieser Rezepturen sind ausgetestet worden und stellen heute den Grundstock der „Hildegard-Phytotherapie“ dar. Hierbei entdecken sie Pflanzen, die in der sonstigen Phytotherapie eine untergeordnete oder keine Rolle spielen, aber nach HvB als hoch potente Therapeutika gelten.


4. Tag - 07. März 2010

Praktisches Arbeiten: Phytotherapeutische Rezepturen bei verschiedenen Krankheitsbildern

Dr. Hertzka und Dr. Strehlow haben viele Rezepturen der HvB ausprobiert und einige sind als Fertigarzneimittel in der Apotheke erhältlich. Durch die komplizierte politische Struktur zur Zulassung von Arzneimitteln ist es vielfach nötig den Patienten anzuleiten, sich die Präparate selbst herzustellen. Hier sollte natürlich auch der Behandler über die entsprechende Kenntnisse verfügen. Vor allem sollte er auch wissen, wie bestimmte Zubereitungen schmecken.

 

Die nächste Sequenz A findet  vom 10.-13.März 2011 statt

 


 

Sequenz B

1. Tag - 26. November 2010

Ausleitungsverfahren: Schröpfen, Moxa, Nierenmassage, Bäder

Neben dem Hildegard-Aderlass stellt sie auch andere Ausleitungsverfahren nebst Indikationen vor: das blutige und unblutige Schröpfen, Nierenmassage und die Moxibustion mit Beifuß.
Die Grundlagen der Ausleitungsverfahren werden nach dem heutigen Wissensstand erörtert und die Umsetzung schwerpunktmäßig geübt.

2. Tag - 27. November 2010

Ausleitungsverfahren: Aderlass und Analysen

Aderlass, Diagnose nach Phänomenanalysen und Vergleiche zu anderen Verfahren. Der Aderlass nach HvB dient im Wesentlichen der Verbesserung und Entgiftung des Gesamtstoffwechsels und wirkt bei akuten, sowie chronischen Erkrankungen ent-zündungshemmend, schmerzregulierend und hormonmodulierend. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, sind allerdings einige Punkte zu beachten, des Weiteren sollte der Umgang mit der sogenannten „Aderlasskanüle“ erlernt werden. Lässt man das Aderlassblut stehen, werden anhand des sich absetzenden Blutkuchens Phänomenanalysen erstellt, die genauen Aufschluss über Disposition und Diathese geben.

3. Tag - 28. November 2010

Alternatives Labor in Kombination mit der Hildegard-Phänomen-Analyse

In unseren Praxen hat es ich als hilfreich erwiesen, neben der Hildegard-Phänomenanalyse, sich weiteren einfachen Untersuchungsmethoden des „alternativen Labors“ zu bedienen. So geben einfache Blutausstriche und insbesondere der „Urin-Schwenktest“ eine wertvolle Unterstützung beim Erkennen von Krankheiten und Dispositionen. Der Umgang und die Handhabung werden an diesem Tag intensiv geübt.

4. Tag - 29. November 2010

Edelsteintherapie Psychotherapie

Die Informationstherapie der Hildegard von Bingen ist der Umgang mit Edelsteinen. Eine überschaubare Menge von Steinen wird mit genau benannten Indikationen belegt, wovon viele im psychischen Bereich angesiedelt sind. In der Edelsteintherapie spielen die chemischen Zusammensetzungen überhaupt keine Rolle, sondern nur die durch die Moleküle verursachten Schwingungsmuster, welche auf den individuellen Kristallgittern laufen. Dafür ist es wichtig, dass die Steine für therapeutische Zwecke nicht durch Sprengungen gewonnen worden sind, da in diesem Fall das Gittermuster zusammengebrochen ist.

Weiterhin hat Hildegard eine eigene Psychotherapie entwickelt. Fünfunddreißig Tugenden und Laster werden beschrieben, welche durchaus eine Ähnlichkeit zu den Beschreibungen von Edward Bach aufweisen. Hildegard von Bingen gibt auch bei jeder Indikation die möglichen Therapien an.

 


Infos:

Die Gesamtausbildung umfasst 64 Stunden.

2x 320 Euro = 640,00 Euro
Einzeltag: 85,00 Euro

Gebühren für BDH-Mitglieder:

2x 300 Euro = 600,00 Euro
Einzeltag: 80,00 Euro

Gebühren für Phytaroschüler:

2x 280 Euro = 560,00 Euro
Einzeltag: 75,00 Euro

Seminarzeiten:

09.30 - 12.45 und 13.45 - 17.00 Uhr
Inclusive Skript und Materialien für Aderlässe und alt. Labor und praktisches Arbeiten.

Die Veranstaltung wird im Rahmen des BDH-Fortbildungszertifikates je Sequenz mit 20 Punkten bewertet.


Weitere Informationen / Anmeldung:

Anmeldeformular

Teilnahmebedingungen

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