Magen-, Darm-, Leber-, Galle-, Milz-, Pankreas-Erkrankungen
und ihre phytotherapeutische Behandlung
Ein verstimmter Magen kann, je nach Ursache, schnell behoben werden
durch das Weglassen der auslösenden Faktoren, sowie durch
Heilpflanzenteemischungen aus Kamille, Pfefferminze, Melisse, Fenchel
oder Gänsefingerkraut. Feuchtwarme Auflagen auf den Magen mit Kamille
oder Heublumen und warme Füße können die Beschwerden lindern.
Komplizierter wird es, wenn die auslösenden Faktoren nicht
vordergründig auf der Hand liegen, wie z.B. bei einem mikrobiellen
Befall des Darmes, bei einer Kolitis oder einer Ulceration.
An diesem Wochenende werden die Unterschiede und Wirkweisen zwischen Choleretika, Stomachika, Cholagoga, Karminativa und Digestiva erläutert und natürlich die entsprechenden Heilpflanzen, die für die unterschiedlichen Wirkweisen verantwortlich sind.
Des Weiteren besprechen wir die phytotherapeutische Behandlung von:
Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Reiseübelkeit, chronische und
akute Gastritis, Sodbrennen, Roemheld-Syndrom, Ulcera, Durchfall,
Obstipation, Erkrankungen des Dünn- und Dickdarms:
Morbus Crohn und Colitis Ulcera, Dickdarmdivertikulose und
–divertikulitis, Reizkolon, Polypenbildungen und Erkrankungen der
Analregion wie Hämorrhoiden.
Weiterhin werden pflanzliche Spasmolytika und die entsprechenden
ätherischen Öle erörtert, welche sich hervorragend bei Krämpfen im
Magen-Darm-Trakt anwenden lassen.
Pflanzliche Spasmolytika sind Substanzen, die in der Lage sind, eine Erschlaffung der glatten Muskulatur zu bewirken. Hierbei können die Angriffspunkte von pflanzlichen Präparationen in zwei Gruppen geteilt werden. Die einen führen über einen neuralen Mechanismus zur Erschlaffung der Muskulatur, die zweite Gruppe hat einen direkten muskulären Angriffspunkt.
Bestimmte ätherische Öle entfalten ebenfalls ihre krampflösende
Wirkung an dem einen oder anderen Organ, fördern die Peristaltik oder
man nützt ihre antibakterielle Wirkung.
Besonders für die äußere Anwendung, z.B. bei der Bauchmassage,
entfalten die entsprechenden Öle ihren therapeutischen Nutzen,
erklärbar vom verantwortlichen Inhaltsstoff bis hin zur körperlichen
Zuwendung.
Praktisch geübt werden an diesem Wochenende die Zusammenstellung verschiedener Teemischungen oder Galenika und die Bauchmassage nach Mayr.

Die inneren Organe sind ein biochemisches Wunderwerk. Dieses Mikrolabarathorium lässt die chemische Industrie schwerfällig und wenig innovativ erscheinen.
Stoffwechselstörungen und Erkrankungen der innersekretorischen Drüsen haben in den letzten Jahren stetig zugenommen. Einer der Hauptgründe dafür, dürfte unsere immer schlechter werdende Nahrungsqualität sein. Während früher natürliche Geschmacksstoffe als Gewürze für unser Essen verwendet wurden, nimmt man heute zunehmend chemische Geschmacksverstärker zu sich. Diese haben keine verdauungsfördernden Qualitäten für unseren Körper.
Pflanzen, die die Eiweißverdauung unterstützen:
Laucharten
Knoblauch, Porree
Bärlauch, Zwiebel
Schnittlauch
Pflanzen, die die Fettverdauung unterstützen:
Gewürzbeigabe
Rosmarin, Alantwurzel
Beifuss, Wermut
Estragon, Bohnenkraut
Salbei, Thymian
Pflanzen, die die Kohlenhydratverdauung unterstützen:
Gewürz o. Tee:
Kümmel, Koriander
Kerbel, Petersilie
Muskatblüte, Fenchel
Anis, Dill
Die Bauchspeicheldrüse und Milz gelten in der heutigen Medizin als Stiefkinder, da ihre Dysfunktionen schwer diagnostizierbar sind. Dem naturheilkundlichen Therapeuten stehen jedoch verschiedenen Hilfsmittel im diagnostischen Bereich, wie auch Heilpflanzen im therapeutischen Bereich zur Verfügung.
Besprochen werden an diesem Wochenende die entsprechenden Heilpflanzen für Leber- Galle- Milz und Pankreaserkrankungen. Praktisch gezeigt werden das Ansetzen verschiedener Tinkturen oder Elixiere, sowie die effektive Anwendung eines Leberwickels (u.a.).
Termin:
in Planung
Fr. 17:00-21:30 Uhr, Sa. und So. 09:30-16:30 Uhr
Preis:
195,00 € (inklusive Skript und Materialien)
190,00 € BDH-Mitglieder
185,00 € Phytaro-Schüler
Seminarort:
Dortmund
Seminarleiter:
Peter Germann, Heilpraktiker
Uwe Schlutt, Heilpraktiker
Die Veranstaltung wird im Rahmen des BDH-Fortbildungszertifikates mit 16 Punkten bewertet.
Ca. 10 Tage vor Seminarbeginn gehen Ihnen eine detaillierte Wegbeschreibung und ggf. weitere Informationen zu.
Übrigens: Ein Gutschein über eines unserer Seminare ist ein wertvolles und begehrtes Geschenk!



