Die Natur – mein Coach – Ausbildung in heimischer Ethnomedizin zum Trauer- und Krisentherapeuten

Ausbildung zum Trauer und Krisentherapeuten

Depression ist eine Volkskrankheit geworden- sehr oft geht es hier um medikamentös behandelte Trauer, die keinen Raum zur Heilung bekam.

In der heimischen Ethnomedizin sehen wir Trauer als Seelenreaktion auf Trennung und Verlust. Jedes betroffene Wesen geht mit Krisen anders um. Dem wollen wir in dieser Ausbildung gerecht werden, nicht pathologisieren, was ein Teil des Lebens ist, sondern seelische Zustände in Ausnahmesituationen als wandelbaren Prozess begreifen.

Mit Begriffen wie „burn out“ oder „borderline“ wird ein Mensch, dessen Welt aus den Fugen geraten ist, nicht zentrierter. Medikamente und Gesprächstherapien mindern Symptome, wodurch zwar die Arbeitsfähigkeit wieder hergestellt, aber auch Abhängigkeiten entstehen und das Bewusstsein um die tiefe Ursache des Leids betäubt wird.

Um dem ganzen Wesen in Trauer und Verlust gerecht werden und beistehen zu können, haben wir Seminare entwickelt, welche aus Enge und Bedrängnis ins Freie führen und das im wahrsten Sinne.

An landschaftlich und energetisch heilsamen Orten zeigen wir, wie sich die Seele wieder mit der Ur- Energie des Lebens verbinden kann, damit in diesem Umfeld Heilung auf allen Ebenen geschieht.

Das Grundthema aller Seminartage ist die Vollendung alter Trauerprozesse, der Neuanfang und die Wandlung von Angst in Gelassenheit. Dafür müssen wir wieder Halt am eigenen Stammbaum finden und unser Ahnenwissen zeitgemäß anwenden, um u.a. unheilvolle Stammesmuster aufzulösen.

Block 1

Thema: Die individuellen Ausprägungen von Angst erkennen und behandeln, Therapie an Kraftorten.

Modul 1 vom 20. – 23. Juli 2017

Schutz und Rückzug in Krise und Trauer.
Durch Psychotechniken heimischer Ethnomedizin: Trost und Geborgenheit schaffen.

Orte: PhytAro, Drüggelter Kapelle, Bärenhöhle

  • Angst und Verlust aus soziologischer, mythologischer und kulturhistorischer Sicht
  • Angsttypen und Reaktionsmuster
  • praktische Kraftortarbeit in der Drüggelter Kapelle: „Erdung und Gewahrsein hilfreicher Übermächte“
  • praktische Kraftortarbeit im Wald und in der Bärenhöhle: „Last an die Erde abgeben“
  • tröstliche Gesänge, Abschieds-Ritualgestaltung
  • Wurzelmeditation und Geborgenheit im Dunklen

Modul 2 vom 07. – 10. September 2017

Ganz und gegenwärtig wächst die Seele über das Unvermeidliche hinaus.

Ort: Hoher Meißner

  • Überblick, Atem und Hingabe: „Erst im Verlust offenbart sich der Wert der Dinge
  • die Psychologie des Unvermeidlichen im Zyklus des Jahreskreises
  • die Holle, Arbeit am Seelenteich: Ausgesetzt auf den Bergen des Herzens“
  • Herzbewusstsein im Freien

Block 2

Thema: Perspektivenwechsel in Krise und Trauer, Symptome verkörpern und begreifen, Botschaft der Krankheit/ Krise verstehen.

Modul 3 vom 02. – 05. November 2017

Halt am eigenen Stammbaum finden, Familienarbeit nach Methoden der heimischen Ethnomedizin.

Ort: PhytAro

  • Hilfe und Heilung aus anderen Ebenen
  • Stammes- und Ahnenwissen in zeitgemäßer Anwendung
  • unheilvolle Stammesmuster und deren Auflösung
  • hilfreiche Ahnen
  • Psychotherapie der Hildegard von Bingen bei Verlust, Trauer und Krisen

Modul 4 vom 15. – 18. Februar 2018

Krise als Chance, die Relativität des Seins: Drei Haare auf dem Kopf sind wenig/ drei Haare in der Suppe sind viel.

Orte: PhytAro und Hemer

  • körperliche Krisen als Wendepunkte
  • ungeborene Kinder und verpasste Chancen
  • hilfreiche Pflanzen, Homöopathie
  • Heilungsrituale
  • Arbeit mit Affirmationen
  • Sterben müssen / geboren werden.

Block 3

Thema: Vollendung und Neuanfang, Wandlung von Angst in Gelassenheit.

Modul 5 vom 24. – 27. Mai 2018

Trauer annehmen und wachsen aus Verzweiflung wächst Hoffnung.

Ort: Externsteine

  • Unterschied von Mitleid oder Mitgefühl erfahren
  • Die Bedeutung des Selbstmitgefühls
  • Persönlichkeitsstärkung durch schamanische Leibarbeit
  • Archetypen und Psychotechniken heimischer Ethnomedizin
  • Ritualgestaltung: „etwas hinter sich lassen“, „rituelles Begräbnis“
  • Abgrenzung und sich neu definieren
  • Fremdenergien und Belagerungen erkennen und auflösen
  • heilsame Töne, Mantren

Modul 6 vom 23. – 26. August 2018

Neuanfänge rituell bestärken.

Ort: Rerik an der Ostsee

  • auf die innere Stimme hören
  • Überbewusstsein, Tiefenbewusstsein, innerer Dialog
  • Meditation an Kraftorten
  • Liebe und Tod im Tarot
  • Scheidungsrituale
  • Gestalten von Therapieplänen
  • Abschlussprüfung, Zeremonie
  • Übergabe der Diplome

Seminarleiter/innen:
Xenia Fitzner, Jutta Watzlawik, Peter Germann, Monika Tuschen und Gastdozenten

Block 4

„Katathymes Bilderleben – Die Wahrheit macht frei“ – modifiziert nach Peter Germann Zertifikatkurs.

19./20. Januar
23./24. März
29./30. Juni 2018

Seminarort: PhytAro Dortmund

In einem Organismus ist alles gespeichert. Das zeigt die Möglichkeit in der Praxis, mittels katathymen Bilderlebens auch schon pränatale Geschehnisse abzurufen und bewusst zu machen. Ihre unbewussten Muster können rational nicht nachvollziehbare, situationsbedingte Reaktionen oder Neurosen hervorrufen. Diese endogenen Wahrnehmungen können von Patienten oft direkt beschrieben werden, als ob sie mitten im Geschehen wären. Mit noch älteren Mustern befasst sich die Reinkarnationstherapie. Auch diese Informationen sind „abgeschaltet“ gespeichert, sie benötigen ebenfalls eine Technik der Aktivierung. Das Ziel des Seminars ist es, dass eigenständig ein KB geführt und analysiert werden kann. Dafür ist das Eigenerleben genauso wichtig, wie das anfängliche ständige wiederholen an einem Gegenüber unter Aufsicht und Anleitung.

Diese Ausbildung zum Krisen- und Trauertherapeuten ist ein „Muss“ für HeilpraktikerInnen, TherapeutInnen, LebensberaterInnen, GeomantInnen, PädagogInnen, Psycholgische BeraterInnen u.a., um spirituelle und tiefen-psychologische Gesetzmäßigkeiten mit einzubeziehen. Die Natur selbst als Lehrmeisterin anzuerkennen und sich den Lebenszyklen bewußt anzuvertrauen, bringt tiefen Trost und Heilung. Alle, die sich ihrer Verantwortung als Heiler und Mensch bewusst sind, können mit diesen Psychotechniken heimischer Ethnomedizin über die materielle Ebene des Seins hinauszugehen, und wesentliche Lösungen finden. Das tiefgründige, natürliche Wissen, welches diese Blöcke vermitteln, wird in Krisenzeiten, Grenzsituationen und Phasen, in denen wesentliche Entscheidungen zu treffen, Abschied zu nehmen und Visionen für eine neue Zukunft zu entwickeln sind, von unschätzbarem Nutzen sein. Ethomedizin ist die Medizin der Zukunft, um Mensch und Natur in tiefster Seele neu zu verbinden.

Sonstiges

Die Gesamtausbildung umfasst cirka 230 Stunden. Die Blöcke sind einzeln belegbar. Zu jedem Block gibt es eine Teilnahmebescheinigung. Ein Zertifikat wird nach der Gesamtausbildung ausgestellt. Ein Phytaro-Diplom erhält man, nach dem einreichen einer Abschlussarbeit.

Infoabend: 3. Juni 2017 um 18.30 Uhr

Kosten

  • Gesamtausbildung:
    2700,- € (BDH 2650,- €, Phy-Schüler: 2500,-€)
  • Ratenzahlung:
    18×157,- € = 2844,- €
    (BDH 18x 152,-€ = 2736,- Phy-Schüler: 18x 150,­-€ = 2700,-€ )
  • Einzelblock:
    1-3 je: 790,- € (BDH 750,-€)
  • Ratenzahlung:
    5×162,- € = 810,- €
    (BDH 5x 160,- € = 800,- €)
  • Katathymes Bilderleben:
    450,- Euro (BDH 420, -€)
  • Ratenzahlung:
    3×155,- € = 465,- €
    (BDH 3×150,- € = 450,- €)

Da verschiedene Module nicht bei PhytAro in Dortmund stattfinden werden, sind die zusätzlichen Kosten für Anfahrt, Unterkunft und Verpflegung zu beachten.