Hexenpflanzen und Pflanzen des Mittelalters

Pflanzen des Mittelalters und seine Heilpflanzenwerke

Der Mensch des Mittelalters war in einer völlig anderen Denkung und Wahrnehmungsweise verhaftet als wir im heutigen Zeitalter. So wie uns heute Lebenden Sprachbewusstsein und Kenntnis der Schrift etwas Selbstverständliches sind, waren die Menschen des Mittelalters eingewoben in ein Netz von geistigem Wissen, das nicht verstandesgemäß erfasst war, vielmehr wie eine Art Schutzmantel über den abendländischen Völkern lag.

In der europäischen Kultur hat sich die religiöse Funktion von Rauschdrogen wohl am längsten in den magischen Praktiken der Hexen erhalten.

Die magischen Praktiken der Hexen im Mittelalter können als letzte heidnische Verbindung des Wissens aus der Jäger- und Sammlerzeit gesehen werden. Höhlengemälde von vor zwölf- bis zwanzigtausend Jahren zeigen fast identische Riten auf. Theorien, dass diese Rauschzustände den Ärmsten der Armen für kurze Zeit die Möglichkeit geben, ihrem Dasein in ekstatischen Träumen zu entfliehen, scheinen, wenn überhaupt, die Ausnahme zu sein. Um eine Bewußtseinsvänderung herbeizuführen spielten vor allen Giftpflanzen eine große Rolle. Doch auch gebräuchliche Pflanzen wurden oftmals eingesetzt um z.B. charismatische Veränderungen von bestimmten Personen zu bewirken, ähnlich der heutigen Bachblütentherapie.

Es werden frühere Zauber- und Hexenpflanzen besprochen, Pflanzen des Mittelalters, damalige Anwendung und Rezepturen, aber auch ihre heutige Bedeutung in der modernen Pharmakologie.

Details

  • Termin: 01. Sept. 2019 , 10.00-17.15 Uhr
  • Seminarkosten: 80,00 € (inclusive Skript) , 75,00 € BDH-Mitglieder/ Phytaro Schüler
  • Seminarleiter: Peter Germann, Heilpraktiker
  • Die Veranstaltung wird im Rahmen des BDH-Fortbildungszertifikates bewertet.